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Herzlich Willkommen in der Kirchengemeinde Kirchbarkau

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„Öffne Deinen Mund für die Stummen, für das Recht aller Schwachen….“ (Spr 31,8)

Wir sollen uns einsetzen für Andere, Mut haben, den Mund auftun und Wahrheit sprechen, gerade auch gegen Widerstände, wenn es um Gerechtigkeit geht und die Menschlichkeit auf dem Spiel steht.

Der Bibelspruch ist Leitwort für für den Monat Mai, der vielerorts traditionell mit Demonstrationen auf unseren Straßen begangen wird. Gott sei Dank mehrheitlich friedlich mit Worten und Plakaten und nicht mit Gewalt ergreifen Menschen das Wort und zeigen für das Recht der Schwächeren - nicht nur um der eigenen Sache willen - sondern für andere Menschen, die es vielleicht selbst nicht können. Für etwas zu sein sein ist dabei die Devise, nicht immer gegen etwas.

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ ist dann in Bezug  auf Demonstrationsrecht und freie Meinung zu hören. Die freie Meinungs- und Versammlungsfreiheit selbst in der Pandemie wird gelebt und gleichzeitig zu oft in Frage gestellt. Wenn es in Verbindung mit Worten, die nach Populismus oder radikalem Denken klingen, ist das besodners vestörend und sehr bitter.

Kürzlich war zu lesen, dass Menschen in öffentlichen Ämtern, häufiger Frauen als Männer Hass und Hetze ausgesetzt sind. Dagegen müssen unseren „Mund öffnen“, wo wir nur können. Das gleiche gilt für Anfeindungen und Ausgegrenzungen von Einzelnen, die anders Denken, von Gruppen, die anders aussehen - für den Schutz der Alten und und das Wohl der Jungen, für den Einsatz von Menschen, die plötzlich allein dastehen und sich nicht zu helfen wissen, für Menschen anderer Couleur, die selbst nicht für sich sprechen können und im schwarz und weiß der Meinungen unterzugehen drohen.

Jeder, der so angefeindet wird, braucht uns ALLE als gerechte Fürsprecher. Gegen das Mundtot machen sollen wir aufschreien, sagt Gott. Es ist schwer erträglich, dass wenige laute Menschen digital und analog unsere Streit- und Diskussionskultur derart untergraben, indem sie öffentlich und frei eine These hinausposaunen und im Nachgang so tun als wäre dies kein freies Land. So wird dann das Menschenverachtende, das Diffamierende unter dem Deckmantel der vermeintlich nicht mehr geschützten freien Meinungsäußerung subsummiert und verfälschend legitimiert. Dann ist das Ansehen der Betroffenen schwer beschädigt und die Demokratie und freiheitliche Grundordnung gleich mit betroffen.

Paulus sagt im Zusammenhang von Rechten und Pflichten urchristlicher Community auf die Frage, ob man den Glaubensvorschriften der jüdischer Geschwister nun noch folgen muss, wo man doch Christus angehört und davon befreit ist: „Alles ist Dir erlaubt aber nicht alles dient zum Guten“.
In der aktuellen Diskussionen um Freiheitsrechte, freie Meinungsaäußerung und speziell bei der Debatte um Widerherstellung der Grundrechte für Geimpfte ist das für mich ein wichtiges Wort. Natürlich wird man den Menschen nicht länger verwehren können Anderen zu begegnen, erst Recht wenn von ihnen geringere Ansteckungsgefahr ausgeht. Aber muss man dieses Recht dann auch in jedem Falle ausleben oder kann man aushalten bis viele oder am besten alle dieselbe Freiheit genießen. Da ist dann jeder Einzelne weiterhin gefragt, auch wenn wir uns verständlicherweise so sehr nach dieser Freiheit sehnen. Paulus liefert die klare und diplomatischer Antwort, wenn jemand diese Freiheit genießen dürfte, sinngemäß so: Pass dann auf, dass Deine Freiheit nicht zur Anfechtung Anderer wird. In der Gemeinde in Korinth steht die Gemeinschaft auf dem Spiel, die Einigkeit und Einheit der Gemeinschaft im Vordergrund - wie bei uns.
Dann haben wir es doch eigentlich immer so gehalten: Frei sein und Dienen ist ein immer stetes Wechselspiel und direkt aufeinander bezogen. Das Eine gelingt nur durch das Andere. So gilt es für den Schutz des Individuums und gleichzeitig im Bemühen um gesellschaftlichen Zusammenhalt - den Schutz der Schwachen als spezieller Auftrag für die Starken.
Na klar darf man alles offen sagen und soll es tun - wenn es dem Leben dient dann selbstverständlich auch unbequeme Wahrheiten laut aussprechen. Wir können Vieles, müssen aber nicht alles; aber eines müssen wir immer tun: den Widerspruch zulassen und die Gegenmeinung aushalten und zuhören.

Ja und nochmals Ja – „dürfen darf man alles“ aber auch das ist gewisslich wahr „nicht alles dient zum Guten“.
Amen.

 

Lied: "Heiliger Geist"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jesus Christ Superstar


Die Aufführungen sind aufgrund der aktuellen Situation auf 2022 verschoben!

Die Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit.

 

Das Musicalteam brennt immer noch für die neue Inszenierung und wir planen derzeit als Aufführungszeitraum die Himmelfahrtswoche im kommenden Jahr.  Nähere Informationen hoffen wir im Sommer geben zu können. Vielen Dank für Ihre Geduld und Treue!

 

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